Softairwaffen und Gesetzte – Wie ist die Gesetzeslage in Deutschland?

Softairwaffen und Gesetzte – Wie ist die Gesetzeslage in Deutschland?

Softairwaffen sind gerade bei jungen Menschen sehr beliebt und sind mittlerweile sehr weit verbreitet. Am einfachsten kann man Softairwaffen im Internet kaufen, wo es mittlerweile etliche Shops gibt, die dementsprechende Waffen für kleines oder großes Geld anbieten. Doch es gibt auch in einigen Städten Deutschlands spezielle Shops, die sich rund um mit dem Thema Softairwaffen beschäftigen und neben den Waffen, auch etliches Zubehör anbieten. Hierbei sollte allerdings gesagt werden, dass Softairwaffen auch Bestandteil eines Sports sind. Es geht bei Softairwaffen also nicht nur darum, in jungen Jahren im Garten zu spielen, sondern es gibt auch sogenannte Softair-Meisterschaften. Diese Meisterschaften sind sehr ähnlich dem Paintball-Spielen, was auch den Lesern ein Begriff sein sollte, die mit Softairwaffen bisher noch nicht so viel anfangen können. Meist treten Teams gegeneinander an und probieren sich in einem extra dafür ausgelegten Kurs, zu treffen. Ist ein Spieler getroffen, muss er das Feld verlassen und gilt als geschlagen.

Das ist hierbei jedoch nur ein sehr grobes Beispiel, da es sehr viele Arten der Softair gibt, ähnlich wie dies auch beim Paintball der Fall ist. Dennoch sind Softairwaffen aber auch bei Menschen weit verbreitet, die diese Waffen nicht innerhalb eines Vereins oder für sportliche Zwecke nutzen. Hierbei stellt sich der eine oder andere vielleicht die Frage, wie es eigentlich in Deutschland mit den Gesetzten aussieht, gegenüber diesen Softairwaffen? Schließlich ist Deutschland bekannt dafür, bei Waffen und ähnlich prekären Themen, sehr strenge Gesetze zu haben. Um es vorwegzunehmen: Softairwaffen werden tatsächlich auch vom deutschen Waffengesetz berücksichtigt.

Allerdings ist die Gesetzeslage teilweise etwas schwammig, gerade wenn es um Softairwaffen aus dem Ausland geht. Wo es jedoch ganz klare Richtlinien gibt, ist bei dem Verkauf der Softairwaffen an Minderjährige. Grundsätzlich gilt, dass keine Softairwaffe an Kinder und Jugendliche verkauft werden darf, die nicht mindestens das 14. Lebensjahr erreicht haben. Allerdings sind dann auch nur Softairwaffen verkäuflich, die unterhalb einer Stärke von 0,5 Joule verbleiben. Mit Joule wird die Power angegeben, die diese Softairwaffen haben. Es geht letzten Endes um den Luftdruck, mit den die Plastikkugeln aus der Waffe geschossen werden. Weist die Softairwaffe mehr Joule auf, zwischen 0,5 und 0,75, so dürfen diese Waffen nur an volljährige Personen verkauft werden. Es ist natürlich nicht immer leicht, gerade für Eltern, dies auch entsprechend zu kontrollieren. Auf den meisten Softairwaffen findet sich jedoch auch eine Aufschrift, wie viel Joule die jeweilige Waffe hat. Ist man sich als Elternteil unsicher und sieht das Kind mit einer Softairwaffe spielen, so sollte man hier lieber einmal nachschauen. Softairwaffen, die auch mehr als 0,5 Joule aufweisen, bekommt auch minderjährige Mal schnell von einem Bekannten überreicht, die sich ihrerseits auch nicht bewusst sind, dass starke Softairwaffen nur ab 18. zugelassen sind.

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